Sehr geehrte Interessenten, Angehörige und Partner,

wir möchten Sie darüber informieren, dass unsere Beratungsstellen jetzt wieder unter Berücksichtigung aller notwendigen Schutzmaßnahmen in Vor-Ort-Beratungen für Sie da sind. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch im Vorfeld, damit wir Termine und Abläufe gut miteinander abstimmen können.

Ihr Team des Sozialwerkes Kinder- und Jugendhilfe

Sekundarschule Karl Marx Osterburg

Gefördert durch
Leitsatz der Schule
„Lernen- Lachen- erwachsen werden! Gemeinsam auf dem Weg ins Leben“

Angebote

Schulsozialarbeit arbeitet im Rahmen des ESF-Programms „Schulerfolg sichern". Die Schulsozialarbeit wird bedarfsgerecht eingesetzt und richtet sich vorwiegend an SchülerInnen mit besonderen Schwierigkeiten wie Lern- und Verhaltensstörungen, die im Schulalltag sozial auffällig sind, sozial benachteiligt oder individuell beeinträchtigt sind. Durch Schulsozialarbeit sollen SchülerInnen ganzheitlich ausgerichtete Hilfen zur Bewältigung anstehender Bildungs- und Entwicklungsaufgaben erhalten.

Grundlage einer effizienten und wirksamen Schulsozialarbeit sind 3 Prinzipien sozialer Arbeit: Freiwilligkeit, Konsequenz, Vertraulichkeit.

Handlungsformen und Aufgabenbereiche der Schulsozialarbeit:

  • sozialpädagogische Intensivbegleitung
  • präventive Arbeit
  • Gruppenarbeit
  • Eltern- und Familienarbeit
  • pädagogische Gremienarbeit und Beratung
  • Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen und Institutionen

Öffnungszeiten

während der Unterrichtszeit sowie nach Vereinbarung

Gesetzliche Grundlagen

§ 11 SGB VIII Jugendarbeit § 13,1 SGB VIII Jugendsozialarbeit

Besondere Angebote

  • Kennenlerntage: Zum Übergang der Grundschüler in unsere Schule werden die ersten 3 Schultage unsere „Kennenlerntage“ sein. Durch viele kleine aktive Übungen lernen sich unsere Schüler/ innen untereinander neu oder weiter kennen, lernen ihre Lehrer/ innen, die Schulsozialarbeiterin und sonstige Mitarbeiter/ innen der Schule in entspannter Atmosphäre kennen. Damit können bereits zu Beginn Ängste und Unsicherheiten relativ schnell abgebaut werden. Es wird geschaut, inwieweit Wissen vorhanden ist, an welchen Stellen ein/e Schüler/in vielleicht zusätzliche Hilfen braucht, was der/die Schüler/in an starken Seiten hat. Die endgültige Klasseneinteilung erfolgt am Ende der 3 Tage unter Berücksichtigung der Wünsche der Schüler/ innen. Somit haben wir einen guten Start in den normalen Schulalltag für unsere „neuen“ Schüler/ innen gestaltet.
  • Soziales Kompetenztraining in den Klassen 5- mit den Inhalten sich Kennenlernen, bessere Akzeptanz und Toleranz unter den Mitschülern durch praktische Übungen, gute Konfliktlösungsansätze, Stressabbau durch Entspannungsübungen, Suchtprävention- insbesondere Rauchen, besserer Zusammenhalt im Klassenverband, mit Gefühlen gut umgehen können, gemeinsame Lösungssuche bei aktuellen Problemen. Die Schüler/ innen lernen, angemessen ihre Probleme mit und ohne Unterstützung zu klären und Verantwortung zu übernehmen.
  • Patenprojekt- 8. Klässler übernehmen die Patenschaft für die SuS der neuen 5. Klassen-für die „Kleinen“ und „Großen“ ein Gewinn

Ergebnisse und Wirkungen

Mit der Teilnahme an Projekten stärken die Schüler/ innen ihr Selbstvertrauen und erfahren, dass sie selbst in der Schulentwicklung ganz viel bewirken können. Auch Schüler/ innen, denen das schulische Lernen sonst sehr schwerfällt, die oft Misserfolge erfahren, haben hier die Möglichkeit, ihre Stärken zu zeigen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Unsere Streitschlichter haben schon viel dazu beigetragen, dass Konflikte schneller geklärt und gelöst werden. Vor allem müssen dann nicht so oft Strafen seitens der Lehrer/ innen ausgesprochen werden. Unsere Projekte ermöglichen uns auch einen zeitnahen Überblick zu bestehenden Problemen der SuS und damit zu zeitigen Hilfen und Unterstützungen. Das hilft uns, negative Schulverläufe zu vermeiden oder abzuschwächen.

  • Projekte in der Freizeit, z.B. Streitschlichter; Generationsbrücke-durch die Teilnahme im Projekt Generationsbrücke erfahren die SuS, wie wichtig ihre Kontakte für die älteren Bewohnern eines Pflegeheimes sind. Es ist eine „Brücke“ zwischen Alt und Jung und baut auf beiden Seiten Ängste und Vorurteile ab.
  • Unterrichtsprojekte: Gewaltprävention; Antimobbing, Umgang mit sozialen Medien, nach den Präventionsveranstaltungen trauen sich die Schüler/innen oftmals viel eher, die Schulsozialarbeiterin oder ihre/n Lehrer/in anzusprechen. Probleme können wesentlich eher identifiziert werden und damit schnell reagiert werden.
  • Schülerfirma „Schnuffelsnack“- unsere Schüler/ innen erleben durch ihr eigenes Tun die Abläufe in einer Firma im Schulprojekt. Sie lernen ganz viel über Einkauf, Verkauf, Planung, Abrechnung und Personalführung. Vor allem die Sozialkompetenzen Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Konfliktfähigkeit und Verantwortung bilden sich intensiv aus.
  • Erlebnispädagogik/Ferienfahrten - in vielen praktischen Übungen erfahren sich die Schüler/ innen hier in ihrer Gruppe noch einmal ganz anders als im schulischen Alltag. Besonders das Verhältnis zu Toleranz und Akzeptanz untereinander hat sich dadurch bei den Schülern/ innen verbessert
  • Hausaufgabenhilfe: „Schüler/ innen helfen Schülern/ innen“- Schüler/ innen der 8. Bis 10. Klassen helfen den jüngeren Schülern/ innen, es entstehen dadurch auch Lernpatenschaften. Die Barriere zwischen den jüngeren und älteren SuS wird niedriger., das Schulklima verbessert sich dadurch.
  • Schülerclub: Gesellschaftsspiele, Förderung von Kreativität durch Basteln und Gestalten

So finden Sie zu uns

Sekundarschule Karl Marx Osterburg
Ballerstedter Straße 50
39606 Osterburg
Telefon:  03937/82412

Ansprechpartner*in
Frau Karin Rühlmann
E-Mail: soza@sks-osterburg.bildung-lsa.de
Mobilfunk: 0151/ 16267061